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Die `!Passer`! (`F33f`_`[italienisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Italienische_Sprache]`_`f `*Passirio`*) ist ein `F33f`_`[Fluss`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fluss]`_`f in `F33f`_`[Südtirol`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Südtirol]`_`f (`F33f`_`[Italien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Italien]`_`f). Sie entsteht durch den Zusammenfluss mehrerer Quellbäche unter dem `F33f`_`[Timmelsjoch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Timmelsjoch]`_`f und ist mit 42,6 km Länge einer der längsten Zuflüsse am oberen Lauf der `F33f`_`[Etsch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Etsch]`_`f.
Die Passer durchfließt der Länge nach `F33f`_`[Passeier`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Passeier]`_`f, ehe sie in `F33f`_`[Meran`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meran]`_`f das `F33f`_`[Etschtal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Etschtal]`_`f erreicht und von links in die Etsch einmündet; ihre wichtigsten Zuflüsse sind der `*Pfelderer Bach`*, der `*Waltenbach`*, der `*Kalmbach`* und der `*Spronser Bach`*.
Die Passer wurde erstmals als `*Passires amnis`* in `F33f`_`[Arbeo von Freisings`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arbeo_von_Freising]`_`f Vita Corbiniani aus dem Jahr 770 verschriftlicht.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f] Der Name leitet sich vermutlich vom romanischen Wort `**passíra (vallis)`* „Durchgangstal“ ab.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] Am Oberlauf existierte von 1401 bis 1774 der `F33f`_`[Kummersee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kummersee]`_`f, dessen Ausbrüche immer wieder zu erheblichen Verwüstungen der talabwärts gelegenen Gebiete führten. Der Fluss ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für `F33f`_`[touristische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fremdenverkehr]`_`f Aktivitäten wie `F33f`_`[Kanufahrten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanu]`_`f und `F33f`_`[Rafting`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rafting]`_`f, außerdem kann die Schlucht zwischen `F33f`_`[St. Leonhard`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=St._Leonhard_in_Passeier]`_`f und `F33f`_`[Moos`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Moos_in_Passeier]`_`f seit Juni 2015 auf dem `F33f`_`[Passerschluchtenweg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Passerschluchtenweg]`_`f durchwandert werden.
>>Contents
• `F0af`_`[Wasserkraftnutzung`#wasserkraftnutzung]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Wasserkraftnutzung
Eine konzipierte intensive Nutzung der Wasserkraft von Passer und Pfelderer Bach mit Stauseen in Lazins, Pfelders und Schönau wurde von der Bevölkerung abgelehnt. Realisiert wurden deshalb landschaftsverträglichere kleinere Kraftwerke am Oberlauf der Passer.
Von September 2006 bis Oktober 2008 wurde für Enerpass Konsortial GmbH, an der die Gemeinden St. Martin, St. Leonhard und Moos beteiligt sind, ein 26 `F33f`_`[Megawatt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Megawatt]`_`f starkes Kraftwerk mit zwei Peltonturbinensätzen am Mittellauf gebaut.
Die Wasserführung des alpinen Wildbachs schwankt stark, entsprechend wird die Triebwasserentnahme von maximal 12 m³/s gedrosselt, um eine reglementierte Restwassermenge im Bachbett zu gewährleisten.
Kurz nach der Einmündung des Pfelderer Bachs erfolgt die Wasserentnahme seitlich eines festen Wehrs auf 930 m Seehöhe. 6669 m läuft das Triebwasser dann durch Druckstollen und einen vertikalen Schacht im Berg. Nach 260 m Fallhöhe wirkt es auf die Turbinen und fällt kurz vor St. Leonhard bei 670 m Seehöhe wieder ins Bachbett.
Am Einlaufwehr wurde eine `F33f`_`[Fischleiter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fischleiter]`_`f errichtet, am Auslauf entsteht eine von Paddelsportlern genutzte Walze. Mit der Abwärme der Generatoren wird das Schwimmbad geheizt. Als Ausgleichsmaßnahme wurde unterhalb der Wassererlebnispfad errichtet.`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f]
>>Weblinks
Commons
: Passer
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
• `*Passer`* auf der Website der Südtiroler Landesagentur für Umwelt
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f `F33f`_`[Otto Stolz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Otto_Stolz_(Historiker)]`_`f: `*Geschichtskunde der Gewässer Tirols`* (= `*`F33f`_`[Schlern-Schriften`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schlern-Schriften]`_`f`*, Band 32). Innsbruck: Wagner 1932, S. 57.(online)
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f `F33f`_`[Albrecht Greule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albrecht_Greule]`_`f: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 400, „Passer“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f Wasserkraftwerk enerpass.it, Enerpass Konsortial GmbH, angerufen 27. Mai 2022.
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